Büchen-Dorf, Schleswig-Holstein

Büchen ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein. fand jedoch erst im Jahr 1230 unter dem Namen „Boken“ (Buche) erstmals Erwähnung. Die Marienkirche, die Kirche des Dorfes, wurde um 1200 erbaut. Von 1391 bis 1398 wurde der Delvenau-Stecknitz-Kanal als erste wasserscheidenüberwindende Schifffahrtsstraße Nordeuropas gebaut, um den Transport von Salz zwischen den Salinen in Lüneburg und der Hansestadt Lübeck zu erleichtern. Mit der Eröffnung des Stecknitz-Kanals verlor die Alte Salzstraße an Bedeutung für den Warentransport.
Ab 1900 siedelten sich um den Bahnhof, der damals zur Gemeinde Pötrau mit 72 Einwohnern gehörte, immer mehr Menschen an und so wuchsen die weit auseinander liegenden Dörfer Nüssau, Pötrau und Büchen (-Dorf) zusammen. Wegen der sehr viel höheren Einwohnerzahl in Büchen-Bahnhof wurde der Zusatz weggelassen, dafür bekam das damalige Büchen den Zusatz „-Dorf“. In dessen historischen Ortskern liegt die Priesterkate als Kultur-Treffpunkt; die Kate wurde 1649 errichtet. In der Gemeinde, die zur Metropolregion Hamburg gehört, leben auf 16,8 km² ca. 5800 Menschen.
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